# Routing umstellen

Überblick

Im alten DocCheck CReaM konnte Routing direkt im Login-Client konfiguriert werden, z. B. nach Berufsgruppe, Land oder Sprache. Im neuen System gibt es diese direkte Routing-Funktion nicht mehr. Stattdessen erhält Ihre Anwendung die relevanten Daten und entscheidet selbst, wohin Nutzer weitergeleitet werden.

# Früher und heute

Früher in CReaM Neu in DocCheck Access
Routing wurde in DocCheck CReaM konfiguriert. Routing wird in Ihrer eigenen Anwendung umgesetzt.
DocCheck leitete je nach Regel auf bestimmte Unterseiten weiter. Ihre Anwendung wertet Userdaten aus und leitet selbst weiter.
Regeln basierten z. B. auf Beruf, Land oder Sprache. Benötigte Werte kommen über Scopes und den Userdaten-Endpunkt.

Der Vorteil im neuen System: Websitebetreiber erhalten die Daten direkt in ihrer eigenen Anwendung. Dadurch sind sie nicht mehr auf feste Routing-Regeln in CReaM beschränkt und können die Daten offener nutzen, z. B. für eigene Weiterleitungen, Seitenauswahl, Inhaltslogik oder Personalisierung.

# Routing über Scopes

Wenn Routing weiterhin von Nutzermerkmalen abhängt, fragen Sie die passenden Scopes im Button-Konfigurator an und werten die Rückgabewerte nach dem Login aus.

Routing nach Scope Rückgabewert
Berufsgruppe profession profession_id
Land country country_id
Sprache language user_language
Fachlichen Details occupation_detail discipline_id, activity_id

Details zu Rückgabewerten: Rückgabewerte des Userdaten-Endpunkts.

# Pflicht-Scopes

Wenn Routing für die Nutzerführung wichtig ist, sollten die dafür benötigten Scopes als Pflicht-Scopes gesetzt werden.

Andernfalls kann der Nutzer optionale Scopes abwählen. Dann fehlen Ihrer Anwendung möglicherweise die Daten für die Weiterleitung und Sie benötigen eine Fallback-Logik, z. B. eine neutrale Zielseite.

Empfehlung

Setzen Sie Routing-relevante Scopes nur dann als Pflicht-Scopes, wenn sie für den Ablauf wirklich erforderlich sind.

# Umsetzung

  1. Prüfen Sie, welche Routing-Regeln im alten CReaM genutzt wurden.
  2. Wählen Sie die dafür benötigten Scopes im Button-Konfigurator.
  3. Setzen Sie diese Scopes als Pflicht-Scopes, wenn die Weiterleitung für die UX notwendig ist.
  4. Rufen Sie nach dem Login den Userdaten-Endpunkt auf.
  5. Werten Sie die Daten in Ihrer Anwendung aus und leiten Sie den Nutzer selbst weiter.

# state vs. Userdaten

Nutzen Sie state für technische oder nicht-personenbezogene Kontextinformationen, z. B. Startseite, Kampagne oder Anwendungssituation.

Nutzen Sie Scopes und den Userdaten-Endpunkt, wenn die Weiterleitung von Nutzermerkmalen wie Beruf, Land oder Sprache abhängt.

Wichtig

Übergeben Sie keine personenbezogenen Daten in state oder redirect_uri.

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